Ausgehend von Maxim Znak’s Gefängnistagebuch Zekamerone beschäftigt sich zek [зек – russ. Sträfling] mit im Gefängnis entstandenen Texten Znaks. Die Texte bilden einen Faden von den Gefangenen zur Freiheit, zu selbstbestimmter Kommunikation, zu deren Überleben und unserer Kenntnis ihrer Lebenslage. In zek #5 thematisiert Klaus Sebastian Dreher in der UA seiner „Episoden aus dem Gefängnis“ die historische Kontinuität von Gefangenschaft als Sujet in der Kunst. Nikola Lutz macht in der Vertonung von Znaks „Ururu“ das Gefängnis als auditive Umgebung erfahrbar.
Eine Veranstaltung von S-K-A-M e.V. im Rahmen von „black box_blank page“ – Veranstaltungsreihe zu Aspekten von Erinnerung mit Konzerten, Workshops, Installationen und partizipativen Projekten
MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG der Verlage vremja und Scotland Street Press
Englische Übersetzung von Jim und Ella Dingley
Maxim Znak, „Zekamerone. Geschichten aus dem Gefängnis“
Aus dem Russischen von Henriette Reisner und Volker Weichsel
© der deutschsprachigen Ausgabe Suhrkamp Verlag AG, Berlin, 2023





