Ausgehend von Maxim Znak’s Gefängnistagebuch Zekamerone beschäftigt sich zek [зек – russ. Sträfling] mit im Gefängnis entstandenen Texten Znaks. Die Texte bilden einen Faden von den Gefangenen zur Freiheit, zu selbstbestimmter Kommunikation, zu deren Überleben und unserer Kenntnis ihrer Lebenslage. In zek #3 begegnen sie der Lebensgeschichte von Lukax Santana, der selbst in Chile politischer Gefangener war und danach lange im britischen Exil lebte. César Bernal erinnert mit seinem Beitrag an traditionelle Methoden, Hoffnung und Identität aufrecht zu erhalten.
Eine Veranstaltung von S-K-A-M e.V. im Rahmen von „black box_blank page“ – Veranstaltungsreihe zu Aspekten von Erinnerung mit Konzerten, Workshops, Installationen und partizipativen Projekten
Maxim Znak, „Zekamerone. Geschichten aus dem Gefängnis“
Aus dem Russischen von Henriette Reisner und Volker Weichsel
© der deutschsprachigen Ausgabe Suhrkamp Verlag AG, Berlin, 2023






Fotos: Frank Post





