Im Debüt-Programm der y-band dreht sich alles um das Konzept des Arrangements. Während das Arrangieren eine gängige Praxis in der Popmusik ist, setzt die Neue Musik immer noch mehr auf Werkentität als auf offene Formen. Mit diesem Projekt wollen wir im steten Dialog mit den Komponist*innen neue Spielräume der Interpretation erforschen und anhand der Integration von Live-Elektronik als Instrumentarium elektronische Klänge menschlich sichtbar machen. Das Programm setzt sich aus Werken zusammen, die zum Teil für bestimmte Besetzungen geschrieben wurden oder aber schon variabel angelegt sind. In diesem Projekt geht es uns auch darum, den Begriff der Autor*innenschaft kritisch zu beleuchten und alternative Strukturen der künstlerischen Zusammenarbeit zu etablieren. So verstehen sich die Mitglieder der y-band nicht nur als Bindeglieder zwischen Werk und Komponist*in sondern vor allem als Impulsgeber und im besten Sinne als Arrangeure, die Kompositionen in bestimmte Kontexte setzen.



