Ausgehend von Alvin Luciers Komposition „In Memorian Jon Higgens“, in der durch die Überlagerung zweier Tonfrequenzen akustische Interferenzen entstehen, entwickelten Jonathan Steffens und Reto Weiche das Projekt “10-01 audiovisuelle Interferenzen”. Ihre geteilte Faszination für das Phänomen der Interferenzen sowohl in der hörbaren als auch in der visuellen Welt ließ sie ein Programm konzipieren, in welchem sich Video- und Tonspuren so überlagern, dass jeweils eine dritte Ebene entsteht. Zentraler Bestandteil ihrer gemeinsamen Arbeit ist, dass Bild und Ton sich gegenseitig erzeugen, statt sich nur gegenüberzustehen.









