Interpretation als Gegenwartskunst. Wie kann (körperliche) Wirklichkeit in musikalische Interpretation einfließen? Experimentelle, performative, installative, dokumentarische Studien zu Körper als interpres (Interpret / Interpretierter), zu Interaktion, seismographischem Violinspiel und zum Wandern (caminar), ausgehend von Aspekten der letzten Komposition Luigi Nonos: «Hay que caminar» soñando KOE 20A (1989).
Durch verschiedene, Kontrollverlust (sognando) bewirkende Setups wird das Wechselspiel zwischen Klang, Geigerin, Körper, Raum, Bewegung und modulierendem Dirigat in akustischen Protokollen festgehalten und so in (u.a. Nonos) Klang(bewegungen) hineingezoomt.
In Kooperation mit: Kunstraum 34
gefördert von: Kulturamt Stuttgart, Innovationsfond Kunst Baden-Württemberg




