Musikperformance
Ab Ende der 1950er Jahre bauten Tonstudios spezielle Echokammern ein, Räume, die durch ihre Bauweise speziell für den akustischen Effekt eines Nachhalls sorgten. Bezogen auf die Gesellschaft und sozialen Medien, wird der Begriff „echo chamber“ auch als eine Umgebung, verstanden, in der nur noch kongruierende Meinungen und Ansichten aufeinander treffen, sich verstärken und, die sich darin befindlichen Personen von andersartigen Perspektiven abschirmen.
In den Musikperformances Echo-Chambers I und Echo-Chambers II setzen sich die Performer mit Stimme, Geige, Cello, Schlagzeug und Elektronischem Zuspiel im Kirchenraum von St. Maria als mit der Doppeldeutigkeit von Echokammern musikalisch auseinander.
Eine Veranstaltung von S-K-A-M e.V. im Rahmen des Festivals „Biotope of Sound„.

